Tektonische Naturgefahren: Erdbeben und Vulkanismus
Unter der Erdoberfläche bewegen sich riesige Gesteinsplatten – die sogenannten tektonischen Platten. An ihren Grenzen entstehen die gefährlichsten Naturereignisse der Erde: Erdbeben und Vulkaneruptionen. Hier erfährst du, wie und warum das passiert.
Die Theorie der Plattentektonik
Die Erde ist nicht aus einem Stück. Ihre Außenhülle – die Lithosphäre – ist in etwa 15 große und viele kleinere tektonische Platten zerbrochen, die auf dem flüssigen Erdmantel schwimmen und sich langsam bewegen – im Schnitt nur wenige Zentimeter pro Jahr, ungefähr so schnell wie Fingernägel wachsen.
An den Plattengrenzen passiert die tektonische Action. Es gibt drei Typen:
| Plattengrenze | Bewegung | Folgen | Beispiel |
|---|---|---|---|
| Divergente Grenze | Platten driften auseinander | Risse, Vulkane, neuer Meeresboden | Mittelatlantischer Rücken, Ostafrika |
| Konvergente Grenze | Platten stoßen zusammen | Gebirgsbildung, Tiefseegräben, starke Erdbeben | Anden, Japan-Graben |
| Transformgrenze | Platten gleiten aneinander vorbei | Schwere Erdbeben, kaum Vulkanismus | San-Andreas-Verwerfung, USA |
Verschiebe den Regler, um zu sehen, wie sich die Magnitude eines Erdbebens auf die Schäden auswirkt.