💻 Kapitel 3.2 – Informatiksysteme

Informatik · Rahmenlehrplan Berlin/Brandenburg · Klasse 7

1. Was ist ein Informatiksystem?

Überall um uns herum sind Informatiksysteme: dein Smartphone, der Laptop in der Schule, die Ampel an der Kreuzung, der Geldautomat, das Navi im Auto, der Kassenscanner im Supermarkt. All diese Geräte haben gemeinsam, dass sie Informationen verarbeiten.

Informatiksystem: Ein System das Informationen verarbeitet. Es besteht aus drei grundlegenden Komponenten: Hardware (physische Bauteile), Software (Programme) und Netze/Kommunikation (Verbindungen). Alle drei müssen zusammenspielen damit das System funktioniert.

2. Das EVA-Prinzip

Jedes Informatiksystem arbeitet nach dem gleichen Grundprinzip: Eingabe → Verarbeitung → Ausgabe. Dieses Prinzip gilt für einfachste Taschenrechner genauso wie für Supercomputer.

Das EVA-Prinzip E Eingabe Tastatur, Maus Touchscreen, Kamera Mikrofon, Scanner Sensoren, GPS V Verarbeitung CPU (Prozessor) RAM (Arbeitsspeicher) Rechenoperationen Logische Entscheidungen A Ausgabe Bildschirm, Drucker Lautsprecher, Display Projektor, LED Motorsteuerung
Abb. 3.2a: Das EVA-Prinzip gilt für alle Informatiksysteme. Bei einem Taschenrechner: Eingabe = Zahlentasten, Verarbeitung = CPU berechnet das Ergebnis, Ausgabe = Display zeigt die Zahl. Bei einem Türschloss mit PIN: Eingabe = Zahlentastatur, Verarbeitung = Vergleich mit gespeichertem Code, Ausgabe = Türöffnung (Aktor).

3. Hardware – die physischen Bauteile

Hardware sind alle physisch anfassbaren Teile eines Computers. Man unterscheidet zwischen Peripheriegeräten (anschließbare Geräte) und den zentralen Komponenten im Gehäuse.

3.1 Zentrale Komponenten

KomponenteAbkürzungFunktionTypische Werte (2024)
Prozessor / CPUCPU = Central Processing UnitDas "Gehirn" – führt alle Berechnungen und Anweisungen aus3–5 GHz, 4–16 Kerne
Arbeitsspeicher / RAMRAM = Random Access MemoryTemporärer Speicher für gerade laufende Programme; wird beim Ausschalten gelöscht8–32 GB
Festplatte / SSDHDD / SSDDauerhafter Speicher für Betriebssystem, Programme und Dateien500 GB – 2 TB
Grafikkarte / GPUGPU = Graphics Processing UnitBerechnet und sendet Bildsignale an den Monitor; wichtig für Spiele und KI4–16 GB VRAM
Mainboard / MotherboardHauptplatine die alle Komponenten verbindetVerschiedene Formfaktoren
NetzteilPSU = Power Supply UnitWandelt Netzspannung (230V) in PC-Spannung (3,3V / 5V / 12V) um350–650 Watt
NetzwerkkarteNIC = Network Interface CardVerbindet den PC mit dem Netzwerk (Kabel: Ethernet, Funk: WLAN)oft integriert ins Mainboard
💡 RAM vs. Festplatte – der wichtigste Unterschied:
RAM = flüchtiger Speicher (volatil): schnell, aber beim Ausschalten gelöscht. Festplatte/SSD = dauerhafter Speicher (nicht-volatil): bleibt erhalten. Warum braucht man beides? Programme liegen auf der Festplatte. Beim Starten werden sie in den RAM geladen (viel schneller). Die CPU greift auf den RAM zu (nicht direkt auf die Festplatte). Mehr RAM = mehr Programme gleichzeitig offen.

3.2 Peripheriegeräte

GerätTypFunktion
TastaturEingabeText- und Befehlseingabe
Maus / TouchpadEingabeZeige- und Klickgerät zur Cursorsteuerung
TouchscreenEin- und AusgabeBerühreingabe direkt auf dem Bildschirm (Smartphone!)
ScannerEingabeDigitalisiert physische Dokumente und Fotos
Webcam / KameraEingabeVideoaufnahme, Videotelefonie
MikrofonEingabeAudioaufnahme, Sprachsteuerung
Monitor / BildschirmAusgabeVisuelle Darstellung von Informationen
DruckerAusgabeGibt Dokumente auf Papier aus
Lautsprecher / KopfhörerAusgabeAudioausgabe
USB-Stick / externe FestplatteEin- und AusgabeMobiler Datenspeicher

4. Software – die Programme

Software sind alle Programme, die auf einem Computer laufen. Man unterscheidet drei Hauptkategorien:

Betriebssystem (OS = Operating System): Das grundlegende Programm das den Computer startet und alle anderen Programme verwaltet. Es steuert Hardware-Zugriffe, verwaltet Dateien und Prozesse, und bietet eine Benutzeroberfläche. Beispiele: Windows, macOS, Linux, Android, iOS.
Systemsoftware: Programme die dem Betriebssystem helfen: Treiber (ermöglichen Kommunikation mit Hardware), Hilfsprogramme (Antivirensoftware, Backup-Programme, Festplattentools).
Anwendungssoftware: Programme für konkrete Aufgaben der Nutzer: Textverarbeitung, Browser, Spiele, Musikplayer, CAD-Software. Alle Programme aus Kapitel 3.1 sind Anwendungssoftware.
Schichtenmodell eines Computersystems ⚙ Hardware (CPU, RAM, Festplatte, Peripherie) 💻 Betriebssystem (Windows / macOS / Linux / Android) 🛠 Systemsoftware (Treiber, Antivirensoftware, Dienstprogramme) 📁 Anwendungssoftware Textverarbeitung Browser Spiele Grafiksoftware baut auf auf
Abb. 3.2b: Schichtenmodell: Jede Schicht baut auf der darunter liegenden auf. Anwendungssoftware kommuniziert mit dem Betriebssystem. Das Betriebssystem kommuniziert via Treiber mit der Hardware. Deshalb funktionieren Windows-Programme nicht direkt auf Linux (anderes Betriebssystem = andere Schnittstellen).

4.1 Das Betriebssystem – die Schaltzentrale

Das Betriebssystem übernimmt viele Aufgaben im Hintergrund:

5. Netzwerkkommunikation – wie Computer verbunden werden

Einzelne Computer sind mächtig – aber erst in Netzwerken entfalten sie ihr volles Potenzial: Datenaustausch, gemeinsame Ressourcen, Internet.

Netzwerk: Verbund von zwei oder mehr Computern und Geräten die miteinander kommunizieren können. Lokales Netzwerk (LAN = Local Area Network): z.B. Heimnetzwerk oder Schulnetzwerk. Internet: weltweites Netzwerk aus Millionen von LANs.
Netzwerkaufbau – vom Heimnetz zum Internet 🔌 Router verteilt Datenpakete 💻 PC 1 Ethernet-Kabel 💻 PC 2 Ethernet-Kabel 📱 Smartphone WLAN (WiFi) 🖶 Drucker WLAN (WiFi) 🌐 Internet Kabelverbindung WLAN (drahtlos) IP-Adresse identifiziert jeden Teilnehmer eindeutig
Abb. 3.2c: Typisches Heimnetzwerk. Der Router verbindet das lokale Netzwerk (LAN) mit dem Internet. PCs über Ethernet-Kabel (schnell, stabil). Smartphones und Drucker über WLAN (drahtlos). Der Router hat eine interne IP-Adresse (z.B. 192.168.1.1) und eine externe IP-Adresse (vom Internetanbieter zugeteilt).

5.1 IP-Adressen – der Postweg im Netzwerk

IP-Adresse (Internet Protocol Address): Eindeutige Adresse eines Geräts im Netzwerk. IPv4: 4 Zahlen (0-255) durch Punkte getrennt, z.B. 192.168.1.42. IPv6: neueres Format mit 128 Bits für viel mehr Adressen. Private IP-Adressen (im Heimnetz): meist 192.168.x.x. Öffentliche IP-Adresse: vom Internetanbieter zugeteilt, sichtbar im Internet.

5.2 Übertragungsmedien

MediumGeschwindigkeitVorteileNachteile
Ethernet-Kabel100 Mbit/s – 10 Gbit/sStabil, sicher, schnell, keine StörungenKabelgebunden, unflexibel
WLAN (WiFi)54 Mbit/s – 10 Gbit/s (WiFi 6)Flexibel, kabellos, überall im BereichStöranfällig, Reichweite begrenzt, unsicherer als Kabel
Glasfaser1 – 100 Gbit/sSehr schnell, wenig Verlust, abhörsicherTeuer in der Installation, empfindlich
Bluetooth1 – 50 Mbit/sGeringer Stromverbrauch, für Kurzstrecken idealSehr kurze Reichweite (max. ~10m)
Mobilfunk (4G/5G)100 Mbit/s – 10 Gbit/s (5G)Überall verfügbar, mobilKosten durch Datentarif, Funklöcher

6. Datensicherheit – Schutz vor Verlust und Zugriff

Datensicherheit = Schutz von Daten vor Verlust, Zerstörung oder unberechtigtem Zugriff. Wichtig: Unterschied zu Datenschutz! Datenschutz = Schutz personenbezogener Daten (gesetzlich geregelt). Datensicherheit = technische Maßnahmen zum Schutz aller Daten.

Wichtige Maßnahmen zur Datensicherheit:

⚠️ Häufige Gefahren im Internet:
Phishing: Gefälschte E-Mails oder Webseiten die Zugangsdaten stehlen.
Malware: Schadprogramme (Viren, Trojaner, Ransomware, Spyware).
Ransomware: Verschlüsselt Dateien und fordert Lösegeld.
Social Engineering: Manipulation durch psychologischen Druck (z.B. "Ihr Konto wird gesperrt!").
Man-in-the-Middle: Angreifer liest oder verändert Kommunikation heimlich.

6.1 Sichere Passwörter

Ein sicheres Passwort ist schwer zu erraten, aber leicht zu merken. Die beste Methode: eine Passphrase. Beispiel: "Mein Hund heißt Bello und frisst 3 Koteletts!" → MHhBuf3K! – sicher und trotzdem merkbar.

🟢 Passworttipps:
✓ Mindestens 12 Zeichen (besser 16+)
✓ Groß- und Kleinbuchstaben mischen
✓ Zahlen und Sonderzeichen einbauen (!?@#$%)
✓ Für jedes Konto ein eigenes Passwort
✓ Passwort-Manager nutzen (z.B. Bitwarden, KeePass)
✗ Keine persönlichen Infos (Name, Geburtsdatum, Haustier)
✗ Kein "123456", "password", "qwerty"

7. Strukturierte Dateiablage

Ein organisiertes Dateisystem spart täglich Zeit. Wichtigste Prinzipien:

8. Übungen und Tests

🧠 Multiple Choice – Informatiksysteme (16 Fragen)
1Was ist das EVA-Prinzip?
2Was ist der RAM?
3Was ist ein Betriebssystem?
4Was unterscheidet Ethernet-Kabel von WLAN?
5Was versteht man unter einer IP-Adresse?
6Was ist der Unterschied zwischen Datenschutz und Datensicherheit?
7Was ist die 3-2-1-Backup-Regel?
8Was ist Phishing?
9Was ist der Unterschied zwischen einem Virus und einem Trojaner?
10Was macht ein Router in einem Netzwerk?
11Was ist ein Treiber (Driver)?
12Was bedeutet "Zwei-Faktor-Authentifizierung" (2FA)?
13Was ist der Unterschied zwischen HDD und SSD?
14Was ist HTTPS?
15Welches ist ein Beispiel für ein Ausgabegerät?
16Was versteht man unter einem "lokalen Netzwerk" (LAN)?
🔗 Zuordnung: Hardware-Komponenten

Klicke erst links, dann rechts zum Zuordnen.

CPU (Central Processing Unit)
RAM (Random Access Memory)
HDD / SSD
GPU (Graphics Processing Unit)
NIC (Network Interface Card)
Router
Mainboard
PSU (Power Supply Unit)
Prozessor – "Gehirn" des Computers, führt Berechnungen aus
Verteilt Datenpakete und verbindet LAN mit Internet
Grafikkarte – berechnet Bildsignale für den Monitor
Hauptplatine die alle Komponenten miteinander verbindet
Netzteil – wandelt Netzspannung in PC-Spannungen um
Flüchtiger Arbeitsspeicher – wird beim Ausschalten gelöscht
Netzwerkkarte – verbindet PC mit Ethernet oder WLAN
Dauerhafter Massenspeicher für Dateien und Betriebssystem
🔄 Sortieren: Was passiert wenn du einen Brief tippst und ausdruckst? (EVA-Schritte)

Ziehe die Elemente in die richtige Reihenfolge.

✅✗ Wahr oder Falsch: Informatiksysteme
Der RAM behält seine Daten auch nach dem Ausschalten des Computers.
HTTPS ist sicherer als HTTP weil die Daten verschlüsselt übertragen werden.
Eine Firewall schützt vor Ransomware indem sie Dateien verschlüsselt.
Ein Trojaner verbreitet sich selbst durch infizierte Dateien.
Für jeden Online-Account sollte man ein eigenes, unterschiedliches Passwort verwenden.
⏰ Countdown-Quiz: Informatiksysteme (30 Sek.)
30
🕑 Flashcards: Informatiksysteme

Klicke auf die Karte zum Umdrehen. Navigiere mit den Pfeilen.

Fehler finden: 5 Fehler über Computer-Hardware

Klicke auf unterstrichene Stellen um zu prüfen ob es ein Fehler ist.

Die CPU (Central Processing Unit) ist der dauerhafteste Speicher im Computer und behält alle Daten auch nach dem Ausschalten. Der RAM führt alle Berechnungen durch und ist das eigentliche "Gehirn" des Computers. Eine Festplatte ist im Vergleich zu einer SSD schneller, aber teurer. Der Router speichert Dateien und ist deshalb wichtig für das Heimnetzwerk. HTTPS ist genauso sicher wie HTTP, der einzige Unterschied ist die höhere Übertragungsgeschwindigkeit.
dauerhaftester Speicher, behält Daten → Prozessor/Gehirn – führt Berechnungen aus, speichert nichts dauerhaft
CPU ist der Prozessor, kein Speicher. Dauerhafter Speicher = Festplatte/SSD (non-volatile). CPU greift auf RAM zu für temporäre Berechnungen.
RAM führt Berechnungen durch / Gehirn → RAM ist der Arbeitsspeicher (flüchtig); CPU ist das Gehirn und führt Berechnungen durch
RAM = Random Access Memory = Arbeitsspeicher. Speichert temporär laufende Programme. CPU = Prozessor, führt Berechnungen aus. Beide zusammen: CPU verarbeitet, RAM speichert Zwischenergebnisse.
Festplatte schneller aber teurer als SSD → SSD schneller (bis 7000 MB/s) aber teurer; Festplatte langsamer (100-200 MB/s) aber günstiger
HDD: mechanisch, 100-200 MB/s, günstig (1 TB ~30€). SSD: Flash-Speicher, 400-7000 MB/s, ~5-10× teurer aber viel schneller. SSD macht Computer deutlich schneller booten und laden.
Router speichert Dateien → Router leitet/verteilt Datenpakete zwischen Netzwerken
Router = Netzwerkgerät zum Weiterleiten von Datenpaketen. Kein Massenspeicher! Dateien speichern: Festplatte, SSD, USB-Stick, NAS. Ein NAS (Network Attached Storage) ist ein Netzwerk-Dateiserver.
HTTPS nur schneller als HTTP → HTTPS verschlüsselt Daten (SSL/TLS), HTTP überträgt im Klartext
HTTPS bietet Sicherheit durch Verschlüsselung, nicht Geschwindigkeit. HTTP: unverschlüsselt, Passwörter sichtbar. HTTPS: SSL/TLS verschlüsselt alles. Geschwindigkeit: modernes HTTP/2 oft schneller als älteres HTTP/1.1 – aber das ist unabhängig von S.
🤔 Denksportaufgaben
Erkläre warum ein Computer ohne Betriebssystem praktisch unbrauchbar ist. Was würde passieren wenn du versuchst einen Computer ohne OS zu starten?
Ohne Betriebssystem: Der Computer würde die Firmware (BIOS/UEFI) starten – das ist ein kleines Programm im Motherboard-Speicher. Dieses sucht nach einem bootfähigen Gerät (Festplatte, USB). Findet es keins, erscheint eine Fehlermeldung wie "No boot device found" oder "Operating system not found".

Warum das OS so wichtig ist:
(1) Hardware-Abstraktion: Programme müssen nicht wissen wie jeder Drucker funktioniert – das OS kümmert sich via Treiber darum. (2) Prozessverwaltung: Mehrere Programme gleichzeitig möglich (Browser, Musik, Textverarbeitung). (3) Speicherverwaltung: OS sorgt dafür dass Programme nicht in den Speicher anderer eingreifen. (4) Dateisystem: Ohne OS keine Ordnerstruktur, kein Speichern. (5) Benutzeroberfläche: Ohne GUI oder CLI keine Bedienung möglich.

Analogie: OS wie ein Flughafen-Tower: Koordiniert alle Starts und Landungen (Prozesse), kommuniziert mit allen Flugzeugen (Hardware) und sorgt für Ordnung.
Du stellst fest, dass dein WLAN deutlich langsamer ist als das Ethernet-Kabel. Erkläre technisch warum das so sein kann und unter welchen Bedingungen WLAN annähernd gleich schnell sein könnte.
Gründe für langsameres WLAN:
(1) Entfernung: WLAN-Signal schwächer je weiter vom Router entfernt → weniger Datendurchsatz. (2) Hindernisse: Wände (besonders Beton, Metall) schwächen Signal stark ab. (3) Interferenzen: Andere WLANs, Mikrowellen, schnurlose Telefone auf gleichen Frequenzen. (4) Protokoll-Overhead: WLAN braucht mehr Kommunikation für Verbindungsmanagement. (5) Halbduplex: WLAN teilt Bandbreite (alle Geräte teilen sich die Luft). (6) Verschlüsselung: WPA2/WPA3 erzeugt minimalen Overhead.

Wann WLAN fast gleich schnell:
WiFi 6/6E (802.11ax) direkt neben dem Router, ohne Störquellen, alleiniger Nutzer, mit 5 GHz statt 2,4 GHz: bis zu 9 Gbit/s theoretisch. Praktisch: 500-900 Mbit/s möglich – das reicht für 4K-Streaming problemlos. Ethernet bleibt bei Stabilität und Latenz besser (Gaming, Videotelefonie).
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1. Erkläre das EVA-Prinzip am Beispiel eines Geldautomaten. Welche Geräte übernehmen Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe? (5 Punkte)
Maximalpunktzahl: 5 Punkte

✎ Musterlösung: Eingabe: Geldkarte (Kartenleser liest Daten), PIN-Eingabe (Tastatur), Betrag-Eingabe (Tastatur/Touchscreen). Verarbeitung: CPU + RAM verarbeiten die Eingabe; Sicherheitssystem prüft PIN (verschlüsselt); Bankrechner-Kommunikation prüft Kontostand; Entscheidung ob Auszahlung möglich. Ausgabe: Bildschirm (zeigt Kontostand, Menüs), Kartenleser (gibt Karte zurück), Ausgabeschacht (gibt Geldscheine aus), Drucker (optional: Beleg drucken). Lautsprecher (akustische Signale).
2. Nenne und erkläre 5 konkrete Maßnahmen für mehr Datensicherheit im Alltag. (5 Punkte)
Maximalpunktzahl: 5 Punkte

✎ Musterlösung: (1) Starke Passwörter: Mind. 12 Zeichen, Groß/Klein/Zahlen/Sonderzeichen, für jedes Konto eigenes Passwort, Passwort-Manager nutzen. (2) 2FA: Zweifaktor-Authentifizierung für alle wichtigen Konten (E-Mail, Bank, Social Media). (3) Backups: 3-2-1-Regel – 3 Kopien, 2 Medien, 1 außer Haus (Cloud). (4) Updates: Betriebssystem und Programme zeitnah aktualisieren (Sicherheitslücken schließen). (5) Phishing erkennen: E-Mail-Absender prüfen, nicht auf Links klicken, direkt zur Webseite navigieren.
Mini-Klausur: Informatiksysteme 13 Punkte gesamt
Aufgabe 1 /4 P
Erkläre das EVA-Prinzip. Nenne für E, V und A je 2 konkrete Beispiele aus dem Alltag. (4 Punkte)
Aufgabe 2 /4 P
Was ist der Unterschied zwischen RAM und Festplatte/SSD? Warum braucht ein Computer beide? (4 Punkte)
Aufgabe 3 /5 P
Was ist ein Phishing-Angriff? Wie erkennst du ihn und wie schützt du dich? (5 Punkte)
📝 Lückentext: Informatiksysteme

Das Grundprinzip aller Informatiksysteme heißt das -Prinzip (Eingabe – Verarbeitung – Ausgabe). Der ist der flüchtige Arbeitsspeicher der beim Ausschalten gelöscht wird. Die CPU steht für . Das verwaltet Hardware und Programme und ist die Basis aller Software. HTTPS ist sicherer als HTTP weil die Daten übertragen werden.